Frühlingsputz am „Kreuzberg“

Säulenhalle: Geschichtsverein Saffig & Bürgerblock CDURechtzeitig vor den Osterfeiertagen und insbesondere vor dem traditionellen Bußgang am Karfreitag haben Mitglieder des Geschichtsvereins und des CDU-Bürgerblock gemeinsam die Spuren des Winterhalbjahrs an den religiösen Kunstdenkmalen des Saffiger Hausbergs beseitigt. Die Bildstöcke mit Darstellungen der Sieben Schmerzen Mariens konnten vom Unkrautbewuchs befreit und anschließend gesäubert werden, Laub und Geäst wurden aus der Säulenhalle entfernt, zudem erfolgte eine gründliche Reinigung der Christusfigur am Kreuz. Für die dauerhafte Erhaltung der religiösen Kunstdenkmale ist die regelmäßige Pflege unerlässlich, wie Michael Reuter, Vorsitzender des CDU Ortsverbands und Geschäftsführer des Geschichtsvereins, erläutert:

Die umfangreichen Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten der vergangenen zehn Jahre erzielen nur in Kombination mit regelmäßiger Pflege eine langfristige Wirkung. Daher werden der CDU-Bürgerblock und der Geschichtsverein die gemeinsam übernommene Patenschaft für die sieben Bildstöcke, die Säulenhalle und das Hochkreuz selbstverständlich auch weiterhin tatkräftig wahrnehmen.

Kreuzberg auf Ostern vorbereitet

Gemeinsam angepackt. Wie in jedem Jahr vor den österlichen Bußgängen, trafen sich auch nun zum Frühlingsbeginn Mitglieder des CDU/Bürgerblock und des Geschichtsvereins Saffig, um die Grünanlagen am Kreuzberg zu säubern. Hierbei wurde sowohl Unkraut als auch überstehender Bewuchs zurückgeschnitten und liegengelassener Müll beseitigt. Zudem wurde beschlossen, die Sitzgelegenheit am Wegesrand zu erneuern. „Dies werden wir bei besserem Wetter, wenn der Frühling nicht nur im Kalender angekommen ist, durchführen“, so der Vorsitzende der örtlichen CDU Pascal Nachtsheim. Der Kreuzberg, mit seinen Stationen der Sieben Schmerzen Mariens und dem Hochkreuz mit dem darin befindlichen Kruzifix, zählt zu den schönsten Anlagen dieser Art im gesamten Landkreis Mayen-Koblenz. Die CDU/Bürgerblock teilt sich mit dem Geschichtsverein Saffig die Patenschaft zur Pflege.

Mitglieder des CDU/Bürgerblock und des Geschichtsvereins Saffig bei den jährlichen Arbeiten am Kreuzberg. V.l.: Kai Pauken, Günter Iking, Pascal Nachtsheim, Michael Reuter, Dirk Rohm.

Mitglieder des CDU/Bürgerblock und des Geschichtsvereins Saffig bei den jährlichen Arbeiten am Kreuzberg. V.l.: Kai Pauken, Günter Iking, Pascal Nachtsheim, Michael Reuter, Dirk Rohm.

Geschichtsverein Saffig restauriert Basaltkreuz – Flurkreuze als Zeitzeugen der bewegten Ortsgeschichte

Anno Domini 1706. Diese Jahreszahl entdeckten die Mitglieder des Geschichtsvereins Saffig bei der Restaurierung des Basaltkreuzes am Ortsausgang Richtung Ochtendung. Das Datum trat bei der Entnahme des Kreuzes aus dem Sockel zu Tage, und gibt somit die Möglichkeit Näheres über dessen Hintergrund zu erfahren. „Es handelt sich vermutlich um ein in unserer Region übliches Votivkreuz, das aufgrund eines Gelübdes, oder aus Dank der Errettung aus einer Notlage wie Krieg, Krankheit Seuche oder Lebensgefahr, gestiftet wurde“, stellt Pascal Nachtsheim, Vorsitzender des Geschichtsvereins fest.

Freigelegte Jahreszahl Basaltkreuz Ochtendungerstraße

Immer wieder tritt Verborgenes ans Tageslicht. Mitglieder des Geschichtsvereins Saffig, stoßen bei der Restaurierung eines Basaltkreuzes auf die Jahreszahl der Stiftung.

Eine bemerkenswert gut ausgearbeitete Jesusfigur prägt das rund 300 Jahre alte Denkmal. Leider ist der Kreuzesstamm nicht mehr erhalten, so dass nichts Genaues über den Stifter und den Grund der Stiftung gesagt werden kann. Auch der Kopf der Figur fehlt. Hier fand der Geschichtsverein bereits heraus, dass dieser erst vor wenigen Jahrzehnten abgetrennt wurde. „Wir würden uns freuen, wenn jemand weitere Details über das Kreuz kennt. Vielleicht weiß ja auch jemand etwas über den Verbleib des Kopfes“, so Nachtsheim. „Derzeit wissen wir, dass der ursprüngliche Standort des Kreuzes sich weiter unten im Dorf befand, aber im Zuge des Bimsabbaus in den 1950er Jahren an den jetzigen Platz versetzt wurde.“

Geschichtsverein Saffig bei Restaurierung Basaltkreuz Ochtendungerstraße

Aktuell wird das Kreuz gereinigt und der Kreuzesstamm verlängert. Somit wird die Jahreszahl weiterhin sichtbar bleiben.

Im nächsten Schritt werden die Mitglieder im Frühjahr 2013 den umliegenden Platz neu gestalten, damit Spaziergänger die Möglichkeit haben, an diesem Kleinod der bewegten Saffiger Geschichte zu verweilen.

Frühlingsputz der Säulenhalle

Geschichtsverein Saffig und CDU/Bürgerblock arbeiten Hand in Hand

Im Zeichen der nahenden Osterfeiertage haben Mitglieder des Geschichtsvereins in Zusammenarbeit mit dem CDU/Bürgerblock die Spuren des Winters am Kreuzberg entfernt. Unkraut, Geäst und Laub wurde von den Bildstöcken und dem Innenraum der Säulenhalle entfernt. „Die umfangreichen Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten der vergangenen Jahre erzielen nur in Kombination mit regelmäßiger Pflege eine langfristige Wirkung.“, so Michael Reuther, Geschäftsführer des Geschichtsvereins.

50 Jahre „Neue Kirche“

Der Gottesdienst sowie die Bildausstellung waren gut besucht.

Das 50. Weihejubiläumg der „Neuen Kirche“ feierte die Pfarrgemeine am 2. Adventssonntag. Zu den Klängen des Kirchenchores würdigte Pfarrer Rith das Engagement der Saffiger Bürger, insbesondere des damaligen Pastors Maximilian Langen. Der Geschichtsverein zeigte zu diesem Anlass eine Fotoausstellung, welche Bau und Leben im Gotteshaus zeigte. Im Anschluss der Messe lud der Pfarrgemeinderat zu Kuchen, Waffeln und warmen Getränken ein, Pastor Rith bot eine Kirchenführung. Die Fotoausstellung des Geschichtsvereins wird noch bis zum 4. Advent zu sehen sein.

JUZ Saffig und Geschichtsverein veranstalteten zweites Geocaching

Die Moderne Art der Schnitzeljagd lockte wieder viele Kinder und Jugendliche nach Saffig

Gemeinsam mit dem Geschichtsverein Saffig machte das Jugendzentrum im Rahmen der Herbstferienfreizeit nun Jagd auf die Koordinaten. Ausgelegt war die Schatzsuche in einer etwas abgewandelten Form für Kinder zwischen 7 und 12 Jahren. Mit GPS-Geräten, Stift und Aufgabenblatt machten sich die jungen Geocacher in zwei Gruppen von je zehn Kindern, betreut durch die Mitglieder des Geschichtsvereins sowie Jugendpflegerin Nadine Bohr, auf den Weg und lernten Saffig einmal auf ganz andere Weise kennen. Neben den zu findenden Koordinaten gab es eine spielerische Portion Heimatkunde. Mit den Aufgabenblättern mussten auch örtliche Gegebenheiten erraten und erforscht werden. So lernten die jungen Entdecker zum Beispiel den Standort des alten Friedhofs an der Pfarrkirche kennen, erfuhren einiges über die Symbolik des Saffiger Wappens und entdeckten so manch geheimen Ort. Nach eineinhalbstündiger Jagd nach dem Schatz, wurden die beiden Gruppen dann selbstverständlich auch fündig und durften ihre „Belohnung“ inklusive Teilnehmerurkunde entgegennehmen.

Aufgrund der großen Resonanz wird das Jugendzentrum Saffig auch im nächsten Jahr gemeinsam mit dem Geschichtsverein Saffig ein Geocaching anbieten. Wo dann wohl die Reise hinführt?

Aufregende Schatzsuche durch Saffig – JUZ Saffig und Geschichtsverein veranstalten Geocaching

Geocaching. Die moderne Schatzsuche mittels GPS-Geräten stößt auf immer größere Beliebtheit. Über eine Million verschiedene Geocaching-Pfade gibt es weltweit. Und einen, wer hätte es gedacht, sogar in Saffig.

Gemeinsam mit dem Geschichtsverein Saffig machte das Jugendzentrum im Rahmen der Ferienfreizeit nun Jagd auf die Koordinaten. Ausgelegt war die Schatzsuche in einer etwas abgewandelten Form für Kinder zwischen 7 und 12 Jahren. Mit GPS-Geräten, Stift und Aufgabenblatt machten sich die jungen Geocacher in zwei Gruppen von je sieben Kindern, betreut durch die Mitglieder des Geschichtsvereins sowie Jugendpflegerin Nadine Bohr, auf den Weg und lernten Saffig einmal auf ganz andere Weise kennen. Denn neben den zu findenden Koordinaten gab es noch eine spielerische Portion Heimatkunde. Mit den Aufgabenblättern mussten auch örtliche Gegebenheiten erraten und erforscht werden. So lernten die jungen Entdecker zum Beispiel den Standort der alten Schule in der Zeibgasse kennen, machten „Bekanntschaft“ mit dem Gründer des Ordens der Barmherzigen Brüder Saffig, Peter Friedhofen und entdeckten so manch geheimen Ort. Nach eineinhalbstündiger Jagd nach dem Schatz, wurden die beiden Gruppen dann selbstverständlich auch fündig und durften Ihre „Belohnung“ inklusive Teilnehmerurkunde entgegennehmen.

Aufgrund der großen Resonanz wird das Jugendzentrum Saffig auch in den Herbstferien gemeinsam mit dem Geschichtsverein Saffig eine Veranstaltung anbieten.

Wiedereinweihung des „Kreuzbergs“

Interessierte Besucher bewundern das frisch restaurierte Kruzifix der Säulenhalle

Bereits seit 2004 haben verschiedenste Vereine damit begonnen Bildstöcke und Säulenhalle des „Kreuzbergs“ zu renovieren und die Spuren der Zeit an den mehr als 250 Jahre alten Kulturdenkmälern zu tilgen. Mit der Restaurierung des Hochkreuzes unter Federführung des Geschichtsvereins konnte nun die Sanierung abgeschlossen werden. Mit einem Fest am Fuße des Berges sollte dies gefeiert werden – neben Kaffee und Kuchen konnten sich eingetroffene Helfer und Interessiert auch an den Klängen des Männergesangsvereins oder geschichtlichen Führungen zum Hochkreuz erfreuen. Der Vorstand des Geschichtsvereins bedankt sich bei allen, die zum Erfolg dieser ersten Großveranstaltung beigetragen haben.

Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Saffig – Restaurierung der Säulenhalle auf dem Kreuzberg in Angriff genommen

Mitglieder des Geschichtsvereins sowie der Freiwilligen Feuerwehr bei der Durchführung der Grundreinigung.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Pellenzgemeinde Saffig zählen ohne Zweifel die religiösen Denkmäler des Kreuzbergs. Der Weg hinauf zum Saffiger Hausberg führt vorbei an den im frühen 19. Jahrhundert errichteten Bildstöcken mit Darstellungen der Sieben Schmerzen Mariens. Auf dem Gipfel des Kreuzbergs befindet sich eine Säulenhalle, die ein überlebensgroßes Kruzifix beherbergt. Dank des finanziellen Engagements verschiedener Vereine, Verbände sowie privater Sponsoren, insbesondere jedoch dank der unermüdlichen Arbeit zahlreicher ehrenamtlicher Helfer konnten in den vergangenen Jahren die sieben Bildstöcke von Grund auf restauriert werden. Die ebenfalls dringend notwendige Restaurierung der Säulenhalle sowie insbesondere des Kruzifixes hat jetzt der Geschichtsverein Saffig in Angriff genommen. „Die Restaurierung von Säulenhalle und Hochkreuz wurde vom Vorstand bewusst als erstes größeres Projekt unserer noch jungen Vereinsgeschichte ausgewählt. Nachdem sich in der Vergangenheit zahlreiche Saffiger Bürger und Institutionen für den Erhalt der Bildstöcke engagiert haben, möchte nun auch der Geschichtsverein einen aktiven Beitrag zur Bewahrung der religiösen Denkmäler des Kreuzbergs leisten“, erklärte Pascal Nachtsheim, Vorsitzender des Vereins, anlässlich des Beginns der Instandsetzungsarbeiten am 18. September. Abnahme und Abtransport des massiven Kruzifixes standen an diesem Tag im Vordergrund. Während der Wintermonate wird eine fachmännische Restaurierung der Christusfigur vorgenommen, Familie Schomisch hat dem Geschichtsverein die Scheune des ehemaligen Pfarrhauses als Werkstatt zur Verfügung gestellt. In einem weiteren Arbeitsschritt wurde eine Grundreinigung der Säulenhalle durchgeführt; der starke Moosbewuchs konnte durch den Einsatz von Hochdruckreinigern weitgehend entfernt werden. Tatkräftige Unterstützung erhielten die Mitglieder des Geschichtsvereins durch die Freiwillige Feuerwehr Saffig, die für den Auftakt der Instandsetzungsarbeiten Personal und Gerätschaften zur Verfügung stellte. In den kommenden Monaten wird die Sanierung der Säulenhalle fortgesetzt, zu erledigen sind in erster Linie Malertätigkeiten. Der Abschluss der Arbeiten an Säulenhalle und Hochkreuz ist für März 2011 geplant. Parallel zur Instandsetzung erstellt eine Arbeitsgruppe des Vereins eine ausführliche Dokumentation der Geschichte der religiösen Denkmäler des Kreuzbergs, die der Öffentlichkeit im Rahmen einer für April 2011 geplanten Feier zur Wiedereinweihung der Bildstöcke sowie der Säulenhalle vorgestellt werden soll.